In Ihrem Atelier am Vierwaldstättersee zeigt Mascha Mioni laufend ihre neusten Werke
Victory 1 bis 3, Oel auf Leinwand, Farbpigmente, 104x190cm
Simply Red, Oel auf Leinwand, Farbpigmente, 180x180cm
Skulpturen von Lawrence McLaughlin
Brainware Stilleben
Oel & Pigment auf Leinwand, 36m Staubsaugerschlauch, umwickelt mit 600m in Streifen gerissener, getragener Sari-Seide, 2015, 180x180x250cm; Foto: mm
Brainware als bewegte Rauminstallation
Oel & Pigment auf Leinwand, 36m Staubsaugerschlauch, umwickelt mit 600m in Streifen gerissener, getragener Sari-Seide; elektrisch bewegt; Kunstnebel; 2015, 180x180x250 cm
Insieme
Silberdraht, gehäkelt, aufgespannt, 250x220x100cm; 2015; Kunstnebel
Mascha Mioni war im Oktober/November artist in residence im JinZe Arts Center, Shanghai, und zeigt ihre neuen Werke dort an einer Ausstellung
Die Eindrücke des mehr als 2 Monate dauernden China-Aufenthalts liess Mascha Mioni auf vielfältige Art in ihr Werk einfliessen.
Das im Hof liegende, weggeworfene Reis-Stroh rezyklierte sie zu einer 11m langen Leiter "Purpose of Life". Die Kalligrafie-Stunden führten zu 30 Werken mit Chinesischer Tinte "Ink on Paper". Mit der auf dem Antik-/Floh-Markt gekauften roten Siegel-Tinte 'signierte' sie an die 5000 "Fingerprints" auf Papier. Die Erinnerung an die Baumwollpflückerin auf den weiten Feldern Xinjiangs und die in der nahen Dorfstrasse gefundene rohe Baumwolle zusammen mit den vom Umbauen herumliegenden alten Backsteinen ergaben die Rauminstallation "20 Pyramids" und das russgeschwärzte Baumwolltuch des Küchenchefs inspirierte zu "Phönix aus der Asche"
Bericht in der on-line Zeitung beiUns - eingestellt von H. Graafhuis am 28.11.2014 "...Als dann Anfang 2014 die Anfrage an Mascha kam, Gastkünstlerin im JinZe Arts Center in Shanghai zu werden, sagte sie spontan zu..."
links: Feiran Young/JZAC zeigt Mascha Mioni die korrekte Pinselhaltung für Chinesische Kalligraphie - rechts: Mascha sortiert im Hof des JinZe Kunstzentrums das weggeworfene Reis-Stroh - Fotos: H. Graafhuis, Meggen
Fazit zum China-Aufenthalt, zitiert aus beiUn:
"....
Diese Ausstellung ist für uns das krönende Ende unseres mit täglich neuen Erlebnissen gespickten Aufenthaltes in diesem Riesenland mit seiner eindrücklichen, viele jahrtausendealten Entwicklungsgeschichte. Diese Entwicklung inmitten einer Welt, deren Ressourcen immer knapper werden, ist zurzeit so rasant, dass deren Zukunft kaum einschätzbar ist."
Am 10. Nov. 2013 moderierte die Gastkuratorin Yoshiko I. Wada ein Panelgespräch mit Prof. Kinor Jiang und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Guoxiang Yuan von der Hong Kong Polytechnic University und Mascha Mioni.
Mascha Mioni vor dem Poster zur Ausstellung beim Jim Thompson Art Center
Es zeigt ihr Rooibos Teebeutel Kleid
In ihrer Präsentation beleuchtete Mascha Mioni die Unterschiede zwischen dem Erschaffen von Art to Wear und dem Malen von Bildern.